Inszenierte Momente in schwarz-weiss

Die Herausforderung bei diesem Workshop war eindeutig: Die Aufnahmen sollten so wirken, als wären sie völlig zufällig und unbeabsichtigt entstanden. Wir sollten das lebendige Treiben der Stadt und die Menschen, unser Modells, die  entlang eines Spaziergangs fotografisch einfangen, ohne dass die Bilder gestellt oder inszeniert erscheinen.

Ein besonderes gestalterisches Element war die Arbeit in Schwarz-Weiß. Diese Reduktion auf zwei Farben ermöglichte einen klaren, fokussierten Bildlook, der das Wesentliche betont und Ablenkungen vermeidet. So rückten Ausdruck, Form und Licht-Schatten-Kontraste in den Mittelpunkt der Bildkomposition.

 

Mit sechs Fotografen und zwei Modells teilten wir uns in zwei Gruppen auf und bewegten uns gemeinsam in einer Art Photowalk durch die Stadt.

 

Dieses Format ermöglichte es uns, nicht nur die Portraitfotografie zu üben, sondern auch unsere Spontanität und Kreativität beim Einfangen vermeintlich "zufälliger" Szenen zu trainieren.

 

Es ging darum, jederzeit aufmerksam und flexibel zu sein, Gelegenheiten im Alltag zu erkennen und in ausdrucksstarke Bilder umzusetzen – ganz ohne starre Inszenierung oder Posen vorzugeben.

 

Diese Kombination aus gezielter Bildsprache und freiem Fotografieren im urbanen Raum machte den Workshop zu einer spannenden und wertvollen Erfahrung, die das fotografische Auge sowie die technische Umsetzung gleichermaßen schärfte.

 

 



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